Für Luftqualität reicht oft CO₂, Temperatur, Feuchtigkeit und optional VOC in defensiven Schwellen. Für Belegungssteuerung genügen anonyme Präsenz- oder Zählimpulse statt individueller Identifikation. Abtastraten werden auf das Notwendige reduziert, sensible Achsen konsequent weggelassen. Jede zusätzliche Dimension verlangt eine belegbare Begründung, dokumentierte Verhältnismäßigkeit sowie einen klaren, verständlich erklärten Mehrwert für alle Beteiligten.
Vorverarbeitung auf dem Gerät filtert Rohdaten, erkennt Muster lokal und überträgt nur Ereignisse, Schwellenalarme oder stark aggregierte Werte. Dadurch sinken Netzwerklasten und Exfiltrationsrisiken, während Reaktionszeiten verbessert werden. Lokale Puffer fungieren als ringförmige Kurzspeicher, die automatisch überschreiben. Erst wenn ein nachvollziehbarer Nutzen besteht, verlassen verdichtete Informationen das Gebäude, stets stark geschützt und begrenzt.
Kurze Aufbewahrungsfristen sind Standard, nicht Ausnahme. TTL-Parameter werden pro Datenkategorie klar definiert, im System erzwungen und regelmäßig nachkontrolliert. Dashboards zeigen, wann Werte verfallen und wie Aggregationen aktualisiert werden. Importanfragen aus anderen Systemen unterliegen denselben Regeln. So entsteht eine Kultur, in der Vergessen-Können der Normalfall ist und ungebremstes Archivieren besondere, begründete Rechtfertigung benötigt.






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